Näherungs-
und Optimierungsnetzwerke
Formeln, die auf Annäherung beruhen, können als eine Annäherungs-Regression
für die Trainigsdaten gesehen werden. Die Trainigsdaten werden als
Eingabe/Ausgabe-Paare gegeben, dargestellt als
,
wobei M die Anzahl der Trainigspaare angibt. Die gewünschten
Werte an den Ausgabeknoten, die zu den Eingabemustern
gehören, werden den Lehrmustern zugeschrieben. Das Ziel eines Netzwerktrainigs
ist es, eine optimale Gewichtung zu finden, so daß die Lehrwerte
und die tatsächlichen Antworten möglichst korrespondieren.
Gängig ist das "minimum-squares error"-Kriterium zwischen Lehrwerten
und tatsächlichen Antworten. Um eine vielseitigere nicht-lineare Annäherung
zu ermöglichen, werden häufig Mehrschichten-Netzwerke (zusammen
mit der Rückwärtsgerichteten-Lernregel)
eingesetzt.
Die Modellfunktion ist eine Funktion mit Eingaben und Gewichtungen:
,
vorausgesetzt, daß es eine Ausgabe gibt. In der elementaren Annäherungs-Formel
beinhaltet das Training das Finden der Gewichtungen zum minimalisieren
der "least-squares-error"-Energiefunktion:
.
Der Gewichtungsvektor w kann durch das Minimieren der Energiefunktion
entlang der abfallenden Gradienten-Richtung trainiert werden.
-

In der Anfragephase ist der "Gewinner" derjenige Ausgabeknoten, der die
Erkennung gewinnt und die maximale Reaktion auf das Eingabemuster aufweist.
In der Optimierungsbasierten Formel muß die Energiefunktion
je nach Anwendung gewählt werden. Wieder kann der Vektor w
nach der abfallenden Gradienten-Regel trainiert werden:
-

Zum Beispiel wird die Wahrscheinlichkeitsfunktion
häufig als Kriteriumsfunktion in Stochastischen Neuronalen Netzwerken
eingesetzt. Daher
-

wobei
den Trainingsatz für die ite
Klasse angibt. In der Abfragephase wird die Klasse mit
entsprechend des Testmusters x zum Sieger deklariert.
ADALINE
Inhalt
Künstliche Neuronale Netzwerke
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